Isle of Lewis (EILEAN LEÒDHAS) – Port of Ness (PORT NIS)

Lewis ist die westlichste und auch die bevölkerungsreichste Insel (75% der Gesamtbevölkerung) der äußeren Hebriden. Die Insel beherbergt einige der besterhaltensten Prähistorischen Stätten in Schottland. Nachdem die Wikinger-Herrschaft auf Lewis im Jahr 1266 endete, wurde die Insel unabhängig und durch den MacLeod Clan geführt. König James IV. hatte jedoch andere Vorstellungen mit der Insel und attackierte die Bewohner. Jedoch stießen die ausgesendeten Soldaten auf herben Widerstand durch den MacLeod Clan. Diese Niederlage führte dazu, dass König James IV. offiziell die Insel an den Erzrivalen der MacLeods, die MacKenzies zur Verwaltung übergab. Sie agierten als abwesende “Landlords” bis in das Jahr 1844, als die MacKenzies Lewis an Sir James Matheson verkauften. Dieser beutete die Insel aus und die Bewohner litten Hunger und Armut. Im Jahr 1918 ging die Insel in den Besitz von Lord Leverhulme über, den Gründer der Firma Unilever, dieser etablierte eine Fischerei Industrie und baute Straßen, Brücken und Eisenbahnlinien.

Der Nordteil von Lewis ist geprägt von weiten, flachen Torfmoorlandschaften mit dem 280 Meter hohen Ben Barvas als höchster Erhebung und dem Butt of Lewis als nördlichstem Punkt der gesamten Inselgruppe. Der Südteil ist gebirgig mit Erhebungen über 500 Meter und geht in den Inselteil Harris über. Die Trennlinie zwischen Lewis und Harris verläuft von Loch Rèasort nach Loch Seaforth [Wikipedia]. Am Butt of Lewis (RUBHA ROBHANAIS) kann man viele verschiedene Seevögel beobachten, die an den steilen Küsten brüten.

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